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Nutzung des Handys auf ein bestimmtes Netz beschränkt. Sie finden solche Sperren für das Mobilfunknetz von A1 Österreich. Das Telefon funktioniert dann zwar auch mit SIM-Karten von anderen Anbietern, aber nur solange sich diese im selben Netz wie der Originalbetreiber befinden( BOB, Yesss!, Yooopi!, Wowww! & Billitel.

Mit dem Branding eines Smartphones durch Mobilfunknetzbetreiber haben die Sperren übrigens nicht zwangsläufig etwas zu tun. Manche Handys werden mit einer speziellen Software-Konfiguration auf den Markt gebracht, die das Layout und zusätzliche Apps von beispielsweise A1 vorinstalliert haben. Zwar sind auch viele dieser gebrandeten Smartphones mit einem SIM-Lock versehen, einen direkten Zusammenhang gibt es aber nicht.

Was ist SIM-Lock?

Wenn Sie ein günstiges Smartphone mit einer Prepaid-Karte oder einem Vertrag kaufen, kann es sein, dass das Gerät mit einem SIM-Lock gesperrt ist. Das bedeutet, dass das Handy nur mit bestimmten SIM-Karten genutzt werden kann und nicht frei zugänglich ist. Mobilfunkprovider verwenden SIM-Locks, damit das für ein subventioniertes Smartphone ausgegebene Geld innerhalb des Unternehmens bleibt. Die Handys können so günstiger angeboten werden und der Kunde ist für einen gewissen Zeitraum an einen Tarif gebunden. Auf diese Weise verdient der Betreiber trotz preisgünstiger Hardware mit den laufenden Mobilfunkkosten Geld.

SIM-Locks haben unterschiedliche Funktionsweisen. Unter anderem gibt es Länder-Sperren, dabei kann das Smartphone nur mit einer SIM-Karte aus einem bestimmten Land oder einer Ländergruppe verwendet werden. Eine weitere Variante ist die totale SIM-Kartensperre. Diese Art des SIM-Locks ist mit weitreichenden Einschränkungen verbunden. Denn das Gerät funktioniert nur mit der mitgelieferten SIM-Karte oder einer Karte aus derselben Produktionscharge. In Deutschland kommen diese Sperren jedoch nicht häufig zum Einsatz. Die geläufigste Art des SIM-Locks ist der NET-Lock, der im nächsten Abschnitt näher erklärt wird.